Ausstellung Schloß Dyck

Die Landpartie von zwanzig Künstlerinnen und Künstlern von NKK und Querschnitt zum Schloss Dyck wurde zum vollen Erfolg.
Rund 200 Gäste bei der Vernissage und 530 Besucher an den beiden Ausstellungstagen sahen die Präsentation ‚Zeigen ist die Lebensfrage für den Künstler ‚.
Auch wurden einige Arbeiten verkauft.
Insgesamt ein Ergebnis, dass den NKK optimistisch in die Zukunft blicken lassen kann.

Robert Jordan

 

Neusser zeigen ihre Werke in Schloss Dyck

Neuss. Neusser Künstlerkreis auf Landpartie. Das Motto: „Zeigen ist die Lebensfrage für den Künstler“. Von Rudolf Barnholt, NGZ

Neuss: Neusser zeigen ihre Werke in Schloss Dyck

Alles andere als selbstverständlich: Robert Jordan, seit vergangenem Jahr Vorsitzender des Neusser Künstlerkreises, schickte am Wochenende seine Schützlinge „auf Landpartie“: Gemeinsam mit der Künstlergruppe „Querschnitt“ kam so eine sehenswerte, facettenreiche Ausstellung an einem sehenswerten Ort, dem Stallhof von Schloss Dyck, zustande. Sie stand unter dem Motto „Zeigen ist die Lebensfrage für den Künstler“.

Der Frühling wird so stabil nicht bleiben – im Stallhof gab es die dauerhafte Illusion von Frühling zu kaufen: Hilla Baecker hatte Tulpen im Park von Schloss Dyck fotografiert und das Foto so bearbeitet, dass die Blumen wie Malerei erscheinen – und ein wenig auch wie die Drucke von Andy Warhol. Klaus Menzel holte für zwei Tage den Regenwald nach Schloss Dyck, in seiner üppigen grünen Pracht kann sich das Auge des Betrachters verlieren. Zwei farbenprächtige Papageien sind die i-Tüpfelchen dieses gelungenen Bildes. Karin Gier zeigte Kunst mit Bezug zur Region. „Unter der Oberfläche“ deutet darauf hin, dass der Braunkohletagebau für sie eine große Inspirationsquelle ist. Sie verwendet unter anderem Erden aus dem Tagebau. Susanne Altweger zeigte, dass das vermeintlich Banale, Zweckmäßige auch seine visuellen Reize hat: Auf ihren Fotos waren Rolltreppen die prägenden Motive. Inge Martin setzte mit Arbeiten wie „Stille“ einen Kontrapunkt zur starken Farbigkeit vieler Bilder. Karla Tänzer ging einen Mittelweg: Die Malerin mit dem Lieblingsmotiv „Menschen“ zeigte drei Bilder, auf denen Menschen kommunizieren. Sind es Freunde, ist alles in Ordnung? Graue Hintergründe bilden nicht nur tolle Kontraste, sondern lassen an der totalen Harmonie zweifeln.

Elke Weiers zeigte Impressionen von einem Afrika-Urlaub. Mit ihrer Malerei verleiht sie den Dorfbewohnern Würde und bringt ihren Respekt zum Ausdruck. Ulrike Wamprecht ist das verbindende Element im wahrsten Sinne des Wortes wichtig: Diesmal waren es in Grüntönen bemalte Gipsbinden, die sie miteinander verflochten hat.

Die prachtvollen Oldtimer in Pastell von Peter Lopski machten Lust auf die „Classic Days“. Michael Müller kombiniert in seinen kleinformatigen Werken Malerei mit Figuren, spiegelt so das Leben in Neuss auf sympathische Weise wider. Insgesamt hatten sich 20 Künstler an der Ausstellung beteiligt.

Ausstellerinnen und Aussteller

 

Künstlergruppe „Querschnitt“ bietet interessante Arbeiten an

Neuss. Die Arbeiten der 14 Künstler sind noch bis zum 11. März im Romaneum während der Öffnungszeiten zu sehen. Von Rudolf Barnholt, NGZ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist die 33. Ausstellung der Künstlergruppe „Querschnitt“, die gestern im Romaneum an der Brückstraße 1 eröffnet wurde. Insgesamt stellen 14 Künstlerinnen und Künstler aus – elf „Querschnitt“-Mitglieder und drei Gäste. „Ich meine, es ist eine gute und sehenswerte Ausstellung geworden“, sagte Robert Jordan. Jordan, der Vorsitzende des Neusser Künstlerkreises, zu dem „Querschnitt“ gehört, stellte alle Beteiligten kurz vor. Weiterlesen

33. Jahresausstellung der Künstlergruppe Querschnitt

Zehn Mitglieder der Gruppe Querschnitt, das Ehrenmitglied Henrika Kux sowie
drei Gäste zeigen in der Zeit vom 25. Februar bis 11. März 2018 im Romaneum
Neuss, Brückstr. 1, ihre Werke der Malerei, Collagen, Fotografie, Keramik sowie
Skulpturen und Objekte.
Die Vernissage dieser Ausstellung ist am
Sonntag, dem 25. Februar um 11.30 Uhr.

Die Ausstellung ist geöffnet während der Öffnungszeiten des Romaneum sowie
samstags und sonntags von 11 – 18 Uhr.
Täglich zwischen 14 und 17 Uhr ist ein Künstler vor Ort anzutreffen.
Schirmherr der Veranstaltung ist Holger Müller, der Leiter der Musikschule
Neuss. Die Sängerin Greta Behr und Anton Hipp am Klavier werden die
Vernissage musikalisch begleiten.
Folgende Künstler der Gruppe Querschnitt, einer Untergruppe des Neusser
Künstler Kreis e.V., nehmen an der Ausstellung teil:
Anton Bäumer, Thomas Graics, Lilo Jusczyk, Henrika Kux, Ramona Lauth,
Marita Mülders, Gisa Rosa, Gisela Schmachtenberg-Scherlitzki, Franziska
Schretzmann, Susana Völker und Ulrike Wamprecht.
Gäste sind Gabriela Drees-Holz, Jörg-Peter Köhler und Brigitte Loschert.
Herzliche Einladung!

Die GROSSE 2017

Liebe Mitglieder,

der NKK bietet auch in diesem Jahr eine Führung (für Mitglieder) durch die GROSSE an. Herr Michael Kortländer, den meisten von uns gut bekannt, übernimmt diesenTermin:

Sonntag, 04. Febr. 2018  um 11.00 Uhr

Treffpunkt: Vor der Kasse / Kunstpalast / Ehrenhof / Düsseldorf / Anfahrtsbe-schreibung www.diegrosse.de
Die Kosten für die Führung übernimmt der NKK. Der Eintritt beträgt 8,- Euro ,wer bspw. eine artcard d`dorf hat, kommt kostenlos hinein.

Teilnahmezusagen mit Personenzahl bitte an Udo Arnolds , 02182-7581 o.uarnolds@gmx.de bis So 28.01.2018
Mindestteilnehmerzahl ist 10
Nehmen Sie bitte zu bekannten, befreundeten Mitgliedern Kontakt auf, wenn
Sie eine Mitfahrgelegenheit anbieten können oder eine suchen ( oder auch
U.Arnolds ansprechen ).
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vorstand

Kunst aus dem Koffer

„Ein Wochenende mit dem Neusser Künstler Kreis“
Das alte Küsterhaus in Meerbusch ist zum zweiten Male Ziel einiger Kunstschaffenden
aus dem Neusser Künstlerkreis e.V. – NKK -, die dort mit dem Koffer anreisen.
Sie sind herzlich eingeladen, die Arbeiten der Teilnehmer nicht nur anzuschauen, sie können alle dort gezeigten Arbeiten käuflich erworben.
Das Spektrum umfasst Zeichnungen, Malerei, Objekte, Fotografie und Kunstgewerbe.
Altes Küsterhaus,
40667 Meerbusch-Büderich,
Düsseldorfer Str. 6

Öffnungszeiten:
Samstag, 25.11.2017 von 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntag,  26.11.2017 von 10:00 – 18:00 Uhr

Jahresausstellung NKK

Jahresausstellung NKK vom 11.11. bis 19.11.2017

Der 1. Vorsitzende des NKK Robert Jordan begrüßte die Anwesenden zur ersten Ausstellung unter Leitung des neuen Vorstandes und freute sich über die gute Resonanz von Kunstinteressierten zur Vernissage.
Er erläuterte das Thema der Ausstellung „Standorte“. Die programmatische Aussage war
Veranlassung, in diesem Jahr nur Mitglieder ausstellen zu lassen und auf Gastkünstler zu
verzichten.
Standorte kann man besetzen, bestimmen, finden, verlassen, ändern, verlieren.
Die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler zeigen mit ihren Werken die jeweils individuellen Standorte ihres Schaffensprozesses.
Der NKK als Verein unternimmt eine Standortbestimmung mit der Perspektive zur Veränderung unter neuer Leitung.
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Monumentale Architektur und kalter Novembernebel

NGZ Online, 13. November 2017
Neuss. Bei der Jahresausstellung des Neusser Künstler-Kreises im Romaneum können 50 Werke auf zwei Etagen bestaunt werden. Von Rudolf Barnholt

Mit einem typischen Novemberbild ist Erika Schlee vertreten: Der Nebel ist sichtbar, die Kälte nachvollziehbar. FOTO: Andreas Woitzschützke

Im Sommer hatte der Neusser Künstler-Kreis einen neuen Vorstand gewählt: Robert Jordan wurde Vorsitzender, Susanne Altweger seine Stellvertreterin. Diese Veränderung hat auch Auswirkungen auf die Jahresausstellung, die am Samstag im Romaneum eröffnet wurde: Da keine Gastkünstler zugelassen waren, ist die Ausstellung mit dem Thema „Standorte“ diesmal besonders überschaubar, erstreckt sich nur über zwei Etagen.

20 Künstler sind mit insgesamt 50 Werken vertreten. Die mit Abstand Älteste dürfte Henrika Kux mit ihren 86 Jahren sein. Sie hat auf höchst abstrakte Weise die Jahreszeiten Herbst und Winter visualisiert. Die Kaarster Kunsthistorikerin Marion Lisken-Pruss sowie der Vorsitzende und seine Stellvertreterin hatten die Ausstellung juriert. Die Entscheidung für Petra Uijtdewilligen dürfte ihnen leichtgefallen sein.

Das Stillleben „Stille“ ist ein kleines Meisterwerk: Vier weiße, brennende Kerzen auf einer Fensterbank, davor eine Brille und das dazugehörende Etui, das alles wirkt beruhigend auf den Betrachter. Susanne Altwegers Motive sind da schon spektakulärer: Ihre Fotos von einer Chicago-Reise zeigen monumentale Architektur, die durch die Natur ihren besonderen Pep verliehen bekommt: So rutscht der schmelzende Schnee von der Milleniumskuppel ab. Peter Lopski steht auf knackige Hinterteile. Und das vielleicht schönste hat der Porsche 911 der 1970er und 1980er Jahre, wie man auf seinen Bildern erkennt.

Nichts Bestimmtes zu erkennen ist auf dem großformatigen Bild von Elke Weiers, einer Collage mit Strukturpaste, Wellpappe und farblich ausgewogenen Farbfeldern. Der Betrachter kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Silja Meier bringt einen Hauch von Nostalgie ins Romaneum mit ihren gelungenen Aquarellen: Die Jungs mit ihren kurzen Lederhosen wirken wie aus den 1960er Jahren. Inge Martin zeigt abstrakte Malerei, farblich reduziert auf Schwarz, Grau und einer Spur von Blau. Mit einem typischen Novemberbild ist Erika Schlee vertreten: Der Nebel ist sichtbar, die Kälte nachvollziehbar. Klaus Menzel widmete einer Inselgruppe in Asien vier Bilder, die aber eine Einheit ergeben. Was unter anderem beeindruckt, ist der penibel ausgearbeitete Detailreichtum.

Mit gekonnt-reduzierten Landschaftsaquarellen ist Gisela Fritze vertreten, die Fotokünstlerin Hilla Baecker hat sich für den „Standort Paris“ entschieden, lässt Coco Chanel wieder lebendig werden, bettet die roten Pumps ein in eine Umgebung voller Strukturen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. November zu sehen, alle Exponate können käuflich erworben werden. Robert Jordan kündigte für 2018 interessante Aktionen an, ohne konkret zu werden: „Sie, verehrtes Publikum, dürfen sich bereits jetzt auf das Kommende freuen.“

Quelle: NGZ