Ausstellung der Gruppe „Querschnitt“

Ausstellung der Künstlergruppe Querschnitt 13.02. – 28.02.2016   
im Romaneum in Neuss
Eröffnung der Ausstellung am 13.02.2016 um 11.30 Uhr

Die 31. Jahresausstellung der Künstlergruppe Querschnitt hat diesmal kein gemeinsames Ausstellungsthema.  Jeder, der 15  Künstler, hat ein eigenes Thema gewählt und angetrieben durch die 4 Elemente, die Macht der Phantasie als Urgrund des künstlerischen Schaffens spielen lassen. Beim Vergleich der Arbeiten zeigen sich verschiedene künstlerisch umgesetzte Schwerpunkte:

                                                                                                                               Farbe und Licht, inszenierte Fotocollagen und Drucke, Fotografien und Gemälde von Städten, Fotos isländischer Landschaften, Abstraktionen aus der Natur auf Holz und Leinwänden, Objekte und Bilder zu Kommunikation und Wandel.

Ursula Ringes-Schages verbindet in ihren abstrahierten Arbeiten Farbe und Licht mit ursprünglichen Materialien wie Marmor, Basalt und Schiefer, während bei Henrika Kux Farbflächen und strukturierte Ordnung von Bedeutung sind.
Franziska Schretzmann stellt Studienzeichnungen mit fotografischen Schnappschüssen und Momentaufnahmen zu inszenierten Bildwelten und malerischen Collagen zusammen. Mit ihren Foto-Collagen  Metropolis wählt Lilo Jusczyk  die Architektur als Übertechnisierung der Städte und Bauweisen als Thema.
Michael Bode-Wohlfahrtstätter fotografiert mit unverstelltem Blick: seine Rom-Fotografien lenken den Blick vom Ganzen auf das Detail. Susana Völker wählt als Thema Nachbar-schaft in Städten, die in verschwommenen Linien dargestellt sind, im Wechsel mit geometrischen Formen.
Wasser in seiner vielfältigen Art waren bisher der Fokus der Arbeiten von Thomas Graics. Es fehlte bisher das Feuer! Der Ausbruch Ende August 2014 gab ihm die Chance für einzigartige Aufnahmen eines Vulkanausbruchs in Island.
Gisela Schmachtenberg-Scherlitzki erarbeitete Objekte zur Kommunikation im Wandel der Zeiten.
Das aktuell Erlebte verarbeitet Marita Mülders in ihren abstrahierten Keramikobjekten. Ramona Lauth setzt sich in ihren Bildern mit Positionen Standpunkten und Veränderungen auseinander.
Ingo Kerruts informell-expressive Arbeiten sind inhaltlich Spiegelbild des Lebens.
Anton Bäumer schneidet seine Motive in geschwärztes Holz und lässt sich beim Abdruck seiner Motive auch von den Spuren eines Holzwurms inspirieren. Überraschend ist dann der Druck.
Gisa Rosa bezieht sich mit einem großen Rundbild auf innere gewachsene Linien in der Natur, wie die Jahresringe eines Baumes und mit einer weiteren kleineren Holzarbeit auf die äußere Kommunikation in der Natur.
Ines Neuburgs abstrakte Kompositionen vermitteln Naturnähe ohne die Natur abzubilden. Es entsteht Distanz zur Realität als malerisches organisches Gewebe.
Willi Hengstermann 1931-2015
Licht, Glaube, Urkraft, Kommunikation und Erdverbundenheit zeichneten ihn als sehr kreativen Künstler aus. In seinem vielfältigen Schaffen gestaltete er auch Kirchenfenster.