Erfolgreiche Eröffnung der Jubiläumsausstellung

Erster Blickpunkt beim Betreten des Romaneums ist eine selbstgestaltete Litfaßsäule, die die vergangenen 30 Jahre des NKK dokumentiert.

Zum Auftakt der Vernissage begrüsste der Leiter des Kulturamtes, Harald Müller, alle anwesenden und ausstellenden Künstler sowie die anwesenden Vertreter für Kultur der Stadt Neuss und des Rhein-Kreis-Neuss. Er hob die Wichtigkeit der Kunst hervor und betonte die Notwendigkeit, Kunst öffentlich zu zeigen. Die ideale Begegnungsstätte dafür ist das Romaneum mit seiner offenen Raumgestaltung und Helligkeit.

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NGZ-19.10.2015

Neuss
Künstler und Kunsthandwerker feiern 30-Jähriges
Für die jurierte Ausstellung im Romaneum hat der Neusser Künstlerkreis seine traditionelle Präsentation ausgeweitet. Von Rudolf Barnholt

NKKJubiläum

Michael Müller hat sich seinen eigenen Reim auf das Thema „Weiß“ gemacht (Ausschnitt), dem eine Extra-Ausstellung gewidmet ist. FOTO: Andreas Woitschützke

Dass der Neusser Künstlerkreis (NKK) sein 30-jähriges Bestehen feiert, merkt man der Ausstellung im Romaneum gleich in mehrfacher Hinsicht an: Im Erdgeschoss werden 30 Bilder im Format 30 mal 30 Zentimeter zum Jubiläumspreis von 30 Euro angeboten. Auf insgesamt drei Etagen zeigen die Mitglieder des NKK sowie die Gruppe „Querschnitt“, die zum Künstlerkreis gehört, gemeinsam ihre Werke. Darüber hinaus gibt es im zweiten Obergeschoss so etwas wie eine Ausstellung in der Ausstellung zum Thema „Weiß“. Es wurde ein Katalog zur Ausstellung erstellt (er kostet zwei Euro) und auf einer Litfaßsäule im Erdgeschoss ist die Historie des Vereins anhand einer Fülle von Zeitungsartikeln ablesbar.

Seit fünf Jahren wird die Ausstellung juriert. „Das ist ein Ansporn für die Mitglieder“, erklärt die Vorsitzende Irene Litzen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass nur wenige Mitglieder des NKK über eine künstlerische Ausbildung verfügen, ist das Niveau erfreulich hoch. Was außerdem angenehm auffällt, ist die Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks.

Zur Kunst gesellt sich zudem das Kunsthandwerk. Da ist zum Beispiel die ehemalige Buchhändlerin Sofie Schwickerath, die in der Ausstellung „Weiß“ hinter Glas das „Buch des Lebens“ präsentiert. Es besteht aus unbeschriebenen Papieren unterschiedlicher Qualität – raues, aber auch glattes Papier, mal mit Goldrand, aber auch mit schwarzem Trauerrand spiegelt es die Bandbreite dessen wider, was ein menschliches Leben so ausmacht.

Gisela Schmachtenberg-Scherlitzki hat aus Zeitungspapierschnipseln eine „weiße Weste“ für die Herren aus der Finanzwelt „geschneidert“, sie ist gefüttert mit Ausschnitten aus Zeitungen – Überschriften wie „Mehr Geld“ sind da zu lesen. Karin Gier stellt einen Bezug zur Region her, indem sie Erden aus dem Braunkohletagebau für ihre abstrakten Arbeiten verwendet. Michael Müller geht mit dem Thema „Weiß“ sehr spielerisch um: „Ich weiß was“, hat er seinen Guckkasten genannt. Wer glaubt, bei einer Ausstellung von Künstlern ohne entsprechendes Studium zuhauf Blumenbilder zu sehen, wird angenehm enttäuscht. Und wenn florale Motive auftauchen, präsentieren sie sich zumeist so ungewöhnlich und originell wie bei Angela Haußig. Insgesamt präsentieren 39 Künstler 73 Werke. Kein Wunder, dass kleinere und mittlere Formate da überwiegen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Da ist zum Beispiel Brigitte Verlande, die im Erdgeschoss ein Großformat präsentiert und ein Musterbeispiel für völlig gegenstandslose, unbändige Malerei.

Aber auch die kleinen, mit feinem Strich gezeichnete Werke verdienen große Aufmerksamkeit wie das Aquarell „Leckere Früchtchen“ von Silja Meier. Ein gelungenes Beispiel für abstrakte Malerei steuert Inge Martin mit ihrem Bild „Rot 1“ bei. Cornelia Gericke-Schuh verbindet Landschaft und Architektur zu einem harmonischen Ganzen weit entfernt von jeder Gegenständlichkeit.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet, die Finissage am letzten Ausstellungstag beginnt um 15 Uhr.

Quelle: NGZ

Vorschau Katalog und Arbeiten

TourismusfensterIm Fenster des Tourismusbüros in den Rathausarkaden sind Katalog und einige Arbeiten in den unter-schiedlichsten Techniken zu sehen, die auf unsere Jubiläumsausstellung vom 17.10. – 31.10.2015 hinweisen.

Michael Bleyenberg – spero lucem

Lichtkunstprojekt im Kirchenraum Christ König vom 7. – 22. November 2015

Michaeal Bleyenberg - spero lucemDer NKK möchte seine Mitglieder auf obige Ausstellung hinweisen, die am Samstag, dem 7. November um 19.30 Uhr (nach der Abendmesse) eröffnet wird.

Mit Hilfe moderner Holografie-Technik entsteht ein räumlich wirkendes Lichtobjekt. Für je-de/n Betrachter/in erscheint es neu und anders: als Kreuz, Engel, Stern oder abstrakte Form. Weiterlesen

Der Neusser Künstlerkreis e.V. feiert Jubiläum

30 Jahre NKKEin Jubiläum will gefeiert werden. Daher hat sich der Neusser Künstlerkreis e.V.  zur jährlichen Ausstellung in diesem Jahr besondere Aktionen einfallen lassen, mit dem er sein 30jähriges Bestehen feiern wird und alle Kunstinteressierten herzlich einlädt.

Erstmals werden 40 Mitglieder des NKK und der Gruppe „Querschnitt“ eine Ausstellung gemeinsam gestalten, die Arbeiten der Malerei, Skulpturen oder hochwertiges Kunsthandwerk zeigen wird, die extern juriert wurde.

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„Art to Go / Kunst zum Mitnehmen“

Kunstbörse_2014Wer immer schon einmal wissen wollte, wie einzelne Werke der Künstler des Neusser Künstlerkreises entstehen, hat dazu die Gelegenheit am 9. und 10. Mai im Romaneum in Neuss. Es werden verschiedene Künstler anwesend sein und kleine Formate – vor allem in Papierform – präsentieren. Diese Arbeiten können käuflich erworben und sofort mitgenommen werden. Hier besteht dann die Gelegenheit, in Dialog zu kommen über Kunst oder zur Entstehung der Werke. Die Künstler freuen sich auf intensive und bereichernde Gespräche mit Ihnen.

Samstag, 9. Mai 2015, 14 – 17 Uhr
Sonntag, 10. Mai 2015,  11 – 17 Uhr.

Die Grosse NRW 2015

Zur GROSSEN Kunstausstellung NRW im Museum Kunstpalast hatten sich am Samstag, dem 14.3. ca. 15 Mitglieder des NKK eingefunden, um die traditionsreiche und vielfältige Ausstellungder Kunstszene Düsseldorfs anzusehen. Durch die Ausstellung führte uns der Neusser Künstler Michael Kortländer, mitverantwortlich für die „GROSSE“, der im letzten Jahr Schirmherr unserer Ausstellung im Romaneum war. Michael Kortländer, brachte uns sowohl in kritischer als auch humoristischer Sichtweise die verschiedensten Werke aus den Bereichen der Malerei, Skulptur, Fotografie und moderne Medien nahe.

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DIE GROSSE 2015

Der NKK besucht die Ausstellung “DIE GROSSE” in Düsseldorf am Samstag, den
14. März 2015, 15.00 Uhr. Wir hoffen, dass Herr Kortländer wieder die Führung übernimmt. Wir haben zumindest schon die mündliche Zusage.

Die Grosse NRW 2015

DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2015 wird ca. 130 KünstlerInnen in den Sparten Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Foto und Video präsentieren.

Die Ausstellung läuft vom 8. bis zum 29. März 2015 und wird am Samstag, den 7. März um 18.00 Uhr, im Robert-Schumann-Saal, eröffnet.

Den Kunstpreis der Künstler erhält im Jahr 2015 Felix Droese. Die Künstlerschaft Düsseldorfs ehrt ihn für seine besondere künstlerische Arbeit. Der Förderpreis geht in diesem Jahr an den in Berlin lebenden Performance-Künstler David Pollmann.

BLAUE STUNDE

im Museum Kunstpalast Düsseldorf

Do, 22.1.2015, 19 Uhr:  Vortrag „Ein Knabe in Husarenuniform.
Neue Erkenntnisse zu einem Kinderporträt im Museum Kunstpalast“

Junge in ungarischer Kleidung, 139,4x100 cm, Öl/Lwd, Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, zugeschrieben Johannes Justus Borchers, um 1731 (Foto: Horst Kolberg, Neuss)

Junge in ungarischer Kleidung, 139,4×100 cm, Öl/Lwd, Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, zugeschrieben Johannes Justus Borchers, um 1731 (Foto: Horst Kolberg, Neuss)

Genießen Sie den Abend in anregender Atmosphäre! An jedem dritten Donnerstag haben Sie die Möglichkeit, an einer Eröffnung oder einem Vortrag teilzunehmen, sich einer Führung anzuschließen oder einem Gespräch mit Kuratoren, Künstlern oder Sammlern zu folgen.
Im Januar spricht die Modeexpertin Frau Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch in ihrem Vortrag über die soziokulturelle und historische Bedeutung der Kleidung des portraitierten Knaben.

Teilnahmegebühr: für Mitglieder des Freundeskreises frei.

Ohne Anmeldung, Treffpunkt: Museum Kunstpalast, Thorn-Prikker-Foyer