Erfolgreiche Eröffnung der Jubiläumsausstellung

Erster Blickpunkt beim Betreten des Romaneums ist eine selbstgestaltete Litfaßsäule, die die vergangenen 30 Jahre des NKK dokumentiert.

Zum Auftakt der Vernissage begrüsste der Leiter des Kulturamtes, Harald Müller, alle anwesenden und ausstellenden Künstler sowie die anwesenden Vertreter für Kultur der Stadt Neuss und des Rhein-Kreis-Neuss. Er hob die Wichtigkeit der Kunst hervor und betonte die Notwendigkeit, Kunst öffentlich zu zeigen. Die ideale Begegnungsstätte dafür ist das Romaneum mit seiner offenen Raumgestaltung und Helligkeit.

Die 1. Vorsitzende des NKK e.V., Irene Litzen, brachte in ihrer Ansprache dem Publikum die Ausstellung näher und stellte verschiedene Aktionen vor.  Die Ausstellung verteilt sich über drei Etagen. Insgesamt haben sich hieran 39 Künstler beteiligt. Die Arbeiten wurden von Frau Dr. Carola Gries juriert, einer Mitarbeiterin des Clemens-Sels-Museums. Insgesamt 75 Arbeiten der Malerei  und Fotografie, Linol- und Holzdruck sowie Zeichnungen und darüber hinaus hochwertiges Kunsthandwerk werden gezeigt. In der zweiten Etage befindet sich die Sonderausstellung „Weiß“, mit 36 Arbeiten zu diesem Thema.

Die Jubiläumszahl „30“, wird in der Aktion „30 Bilder im Format 30 x 30 für 30 €“ herausgestellt. Diese Arbeiten können sofort käuflich erworben und mitgenommen werden und sind eine Spende der Künstler an den NKK.

Eine Festschrift zum Jubiläum kann während der Ausstellungszeiten vor Ort für 2 € erworben werden. Die ausstellenden Künstler sind mit je einem Bild aus der Ausstellung hierin vertreten.

Die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Tremmel  Endres erläuterte in ihrem Gastbeitrag  die Bedeutung von „Weiß“ als Sinnbild für Leere, Stille, Unendlichkeit oder als „Un-Farbe“ weiß, die nur in Verbindung mit anderen Farben oder Kontrasten wahrgenommen werden kann.  Sie hebt die Bedeutung des Ausstellungsraumes hervor: die Kunst tritt mit dem Raum in Kontakt.

Zwischen den einzelnen Ansprachen wurden wir lebendig aber sehr gefühlvoll von Ralph H. Rotzoll am Klavier und Jochen Büttner am Vibraphon mit jazzigen Melodien in den musikalischen Bereich der Kunst entführt.

Die Vielzahl der Besucher erfreute die anwesenden Künstler und es gab nur positive Resonanz über die Qualität der Arbeiten und der Hängung.

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