Jahresausstellung NKK

Jahresausstellung NKK vom 11.11. bis 19.11.2017

Der 1. Vorsitzende des NKK Robert Jordan begrüßte die Anwesenden zur ersten Ausstellung unter Leitung des neuen Vorstandes und freute sich über die gute Resonanz von Kunstinteressierten zur Vernissage.
Er erläuterte das Thema der Ausstellung „Standorte“. Die programmatische Aussage war
Veranlassung, in diesem Jahr nur Mitglieder ausstellen zu lassen und auf Gastkünstler zu
verzichten.
Standorte kann man besetzen, bestimmen, finden, verlassen, ändern, verlieren.
Die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler zeigen mit ihren Werken die jeweils individuellen Standorte ihres Schaffensprozesses.
Der NKK als Verein unternimmt eine Standortbestimmung mit der Perspektive zur Veränderung unter neuer Leitung.

Robert Jordan weist darauf hin, dass mit der Tätigkeit der neuen Vorsitzenden Veränderungen nach innen und außen einhergehen werden, dies jedoch unter Anerkennung und Respekt für die Tradition des NKK und der Arbeit der beiden Vorgängerinnen. Er macht neugierig auf die Zukunft.
Er stellte dann die an der aktuellen Ausstellung beteiligten 20 Künstler/innen vor, die sich der Jurierung durch die Kunsthistorikerin Dr. Marion Lisken-Pruss in Kooperation mit den beiden Vorsitzenden unterzogen haben und deren Arbeiten der Malerei, Fotografie, Skulptur und Kunsthandwerk in der Ausstellung zu sehen sind.
Ein herzliches Dankeschön ging an das Kulturamt, die Musikschule und an alle helfenden Hände.
Die zweite Vorsitzende, Susanne Altweger, brachte in ihrer Funktion als Kunsthistorikerin Gedanken zur Kunst zum Ausdruck. In Anlehnung an die Aussage des berühmten chinesischen Künstlers Ai WeiWei „Кunst kann die Welt verändern“, stellte sie fest: Kunst kann Menschen verändern, Kunst kann sie bereichern oder ihre Sichtweise verändern. Sie erläuterte dies an folgendem Beispiel:
„Denken Sie einmal an van Gogh`s Sonnenblumen oder einen Seerosenteich von Monet.
Sind Sie sicher, dass sie das Original in der Natur immer noch so schön empfinden, seit Sie diese Kunstwerke kennen?“
Kunst braucht Freiheit, Kunst braucht Neugier und Mut. Kunst braucht nicht Selbstbegrenzung der Ideen.
Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit, große Kunstevents zu besuchen. Da Kunst aus Sicht von Frau Altweger ein lebensnotwendiges Element ist, betonte sie, dass wir die Kunst vor Ort brauchen.
Museen und Galerien sind identitätsstiftende Orte, die zur Auseinandersetzung mit sich und der unmittelbaren Umwelt anregen.
Damit regte sie die anwesenden Besucher an, mit den ausgestellten Kunstwerken und natürlich auch mit den Künstlerinnen und Künstlern in einen intensiven Dialog zu gehen. Lassen Sie die Bilder und Objekte auf sich wirken, spüren sie, was sie in ihrer Seele berührt, das Auge erfreut, Resonanz
hervorruft. Die eigenen Werke auszustellen ist für jeden der Künstler und Künstlerinnen eminent wichtig.

Nach dem wunderbaren musikalischen Beitrag mit der Sängerin Greta Behr und Anton Hipp (Klavier) von der Musikschule Neuss eröffnete Robert Jordan die Ausstellun